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Restschuldversicherungen bei Krediten verbrennen Ihr Geld

Wenn Sie einen Kredit bei einer Bank abschließen werden meistens Sicherheiten gefordert. Für den Todesfall fordern Banken gerne eine Restschuldversicherung.

Aber ist das überhaupt sinnvoll oder zahlen Sie nicht doch hinterher drauf?

Kredite benötigt man aus den unterschiedlichsten Gründen. Für den neuen Kühlschrank, das neue Auto, um eventuell erheblich teurere Dispo-Zinsen vom überzogenen Konto abzulösen oder für den Erwerb von Immobilieneigentum.

Damit Ihnen eine Bank aber das Geld gibt, was Sie natürlich monatlich zurückzahlen müssen, werden Sicherheiten und Zinsen für die Dienstleistung verlangt. Zum einen, dass Sie es überhaupt zurückzahlen können und zum anderen eine Sicherheit, falls Sie während der Rückzahlung versterben sollten. Und um den letzten Punkt soll es nun einmal gehen, die Absicherung für den Todesfall.

Die Restschuldversicherung

Eine Restschuldversicherung soll einen plötzlichen Todesfall absichern, damit die Bank nicht auf der Restschuld sitzen bleibt, bevor Sie den Kredit abbezahlt haben.


Da dies einem Versicherungsvertrag entspricht, möchte allerdings die Versicherung Ihren Gesundheitszustand kennenlernen, ob Sie überhaupt angenommen werden oder nicht.
Meist wird dies Frage, ob Sie gesund sind, dazu erst gar nicht gestellt von Bankern bei der Beantragung des Kredites. Oder es wird die Wichtigkeit wegen nur einer einzigen Gesundheitsfrage "Waren Sie die letzte Zeit gesund" sehr unterschätzt wird.
Das liegt daran, dass dies eine andere Produktart von Versicherung ist aber keine echte Versicherung für den Todesfall, die wesentlich genauere und mehr Fragen zur Gesundheit stellt.
Aber Achtung: Die Versicherung prüft das nach im Fall der Fälle. Und so kommt es wie es kommen muss, dass viele betroffene Angehörigen die Versicherungsleistung nicht erhalten und den Kredit nun selbst abbezahlen zahlen müssen. Im schlimmsten Fall führt dies dann zu einer Insolvenz der Angehörigen, wenn die Forderung unverhofft kommt oder das Gehalt nicht einfach ausreicht.

 

Was hat die Bank davon?
1.

Der Vertrieb von einer Versicherung wird dem Vermittler, in dem Fall einem Banker, vergütet über eine Provision. Einem Banker der keine Versicherungshausbildung genossen hat, sondern eine Bank Ausbildung. So ist in diesem Zusammenhang zunächst verständlich, warum hier auf die Gesundheitsfragen nicht so geachtet wird, wie es sein müsste.

 

2.

Eine Bank erhält ganz einfach durch dieses Produkt mehr Zinsen, als Sie für den Kredit alleine bezahlen müssten.
Warum ist das so? Die Restschuldversicherung wird nicht wie gewohnt in monatlichen Beiträgen bezahlt, sondern als Einmalbetrag. Dieser Einmalbetrag wird der Kreditsumme hinzugerechnet und erst auf die Gesamtsumme werden dann die Zinsen für den Kredit berechnet. Und so verdient auf der einen Seite die Bank mehr Zinsen, wodurch der Banker auf der anderen Seite durch eine Provision neben seinem Gehalt angelockt wird.

Kurzum

Eine Restschuldversicherung birgt die Gefahr falsch versichert zu werden und der Bank sowie dem Banker mehr Geld zu beschaffen. So meine persönliche Meinung.

Tipp: Lassen Sie die Restschuldversicherung aus dem Kredit weg und schließen extern bei einer Versicherung eine sogenannte Risiko- Versicherung als Sicherheit für die Bank ab. Werden Sie zu einer Restschuldversicherung von der Bank gedrängt, ist das grundsätzlich schon die falsche Bank in meinen Augen.
Diese Risiko-Versicherung kostet meist nur wenige Euro monatlich. Man kann Sie noch günstiger gestalten, weil es Produkte mit sinkender Versicherungssumme analog dem Kredit abschließen kann.

 

Mein persönliches Highlight
Kredit für ein Auto gewechselt ohne diese Restschuldversicherung bei gleicher Laufzeit und gleicher mtl. Belastung mit einer Einsparung von über 30€ monatlich. Zusätzlich zu einer weiteren Ersparnis durch mittlerweile günstigere Zinsen am Markt.