Eigentum vs. Rentenversicherung - Was ist die bessere Altersvorsorge ?

Eine Studie der Bausparkassen egab,  dass man mit Eigentum rund 35% der durchschnittlichen Altersrente einsparen kann und dadruch seine Lebensqualität erhöht.

 

Aber kann sich jeder eine eigene Immobilie leisten und was wären die Alternativen ?

Und was ist mit denen, die überhaupt nicht vorsorgen können?

 

Eine eigene Immobilie als Altersvorsorge

Wenn man sich während seines Berufslebens eine dem Einkommen nach angemessene Wohnung oder ein Haus kauft und bis zum Renteneintritt abbezahlt hat, ist Wohneigentum sicherlich eine sehr interessante Altersvorsorge.

 

Denn, wegen einem zu geringen Rentenniveau bei der gesezlichen Rentenversicherung steht einem im Berufsleben erheblich mehr Geld zur Verfügung als im Alter.

Ergo geht es um die Frage, wie senke ich im Ruhestand  meine Ausgaben und erhöhe so meine Lebensqualität.

 

Die Qual der Wahl!

Entweder bezahlt man sein Lebenlang angemieteten Wohnraum und nimmt Mietsteigerungen oder gar unbezahlbare Mieten in kauf, oder man finanziert sich Eigentum.

 

Für Eigetum muss man aber einen Kredit aufnehmen!

Bei einem Kredit für Eigentum hingegen bleibt die Belastung bis zum Renteneintritt meist gleich oder sinkt sogar.

Und so hat man mit Eigentum, was bis zum Renteneintritt abbezalt wurde, im Alter nur noch 200€ / 250€ / 300€ Nebenkosten, statt 650€ durchschnittlicher Warmmiete in Deutschland oder über 1.000€ Warmmieten in Berlin, Hamburg und Co. zu bezahlen.

 

Für geringe Renten ist dies also selbstverständlich eine signifikante Entlastung im Alter, wenn man dann keine Miete mehr bezahlen muss, sondern nur noch die Nebenkosten.

 

 

Eine Rentenversicherung als Altersvorsorge
Wer sich aber schon im Berufsleben nicht sicher ist, ob man den Kredit für Eigentum auf Dauer finanzieren kann, sollte auf andere Mittel wie z.B. eine Rentenversicherung zurückgreifen, um die Situation der zu geringen gesetzlichen Altersrente zu verbessern.

 

Über eine betriebliche Altersvorsorge werden Zuschüsse vom Staat und sogar vom Arbeitgeber gewährt. Über eine Riester Rente erhalten Sie ebenfalls staatliche Zuschüsse und sogar teils Steuerrückzahlungen.

 

Nun kann man über die Kosten solcher Produkte spekulieren wie man möchte. Sorgt man aber nicht vor oder gar mit unsicheren Finanzanlagen, steht einem nun einmal nur die gesetzliche Rente zur Verfügung. Unangenehme Kosten hin oder her.

 

 

Und wer zu wenig Einkommen hat, um überhaupt vorsorgen zu können?
Alle die während des Berufslebens zu wenig Einnkommen verdienen um eine Versicherung abzuschließen oder gar eine Immobilie zu finanzieren, sind im Alter ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen. Reicht die gesetzliche Altersrente nicht aus, um Warmmiete, den Strom, die Telekom und das Essen zu bezahlen, steht jedem eine Grundsicherung vom Sozialamt zu.

 

Hier würde eine echte steuerfreie Grundrente von 1.200€ nach 40 Jahren helfen!

Die Politik ist aber aktuell, insbesondere bei der Grundrente, überhaupt nicht bereit die Probleme in der gesetzlichen Rente zu beheben. 

Dafür soll nun eine Grundrente von nur 950€ eingeführt werden, was in weiten Teilen von Deutschland vielen von Altersarmut bedrohten Menschen nicht weiter helfen wird und sie dennoch zusätzlich auf soziale Grundsicherung vom Amt oder zusätzliche Altersvorsorge angewiesen sein werden.


Eigentum kann sich also als Altersvorsorge rechnen!

Auch wenn klar ist wer diese Studie in Auftrag gab, nämlich eine Bausparkasse die davon profitieren würden, hat das Ergebnis der Studie recht damit.

 

Aber nur für jene, die sich Eigentum auch leisten können.

Für alle anderen sollte die Altersvorsorge mit Rentenversicherungen im Vordergrund stehen, insbesondere mit finanzieller Beteiligung durch den Staat, damit Sie nur den halben Beitrag bezahlen müssen.